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Posts Tagged ‘Konzept’

Lernstoff für Interaction Developer

January 28th, 2007 No comments

interface design potsdam augsburgmedien designinginteraction

Nach jetzt fast 4 Jahren Studium haben ich endlich meinen Schwerpunkt gefunden. Das Thema Interaktion bereitet mir so grosse Freuden, das ich mich weiter darin vertiefen möchte. Auf der Suche nach mehr Informationen zum Bereich Interaction Development bin ich auf 2 interessante Studiengänge gestossen. Interface Design an der FH Potsdam und den Masterstudiengang Interaktive Mediensysteme an der FH Augsburg. Den Studiengang Interface Design gibt es in einer Bachelor of Arts und in einer Master of Arts Version. In den beiden Versionen Bachelor und Master beschäftigen sich die Potsdammer mit Interaktion am Computer, mit haptischen Gegenstände und mit gestenbasierenden (Kamera)Systemen. Bei den Augsburger kann man sich in den Bereichen Animation, Mobile Experience und Game Development spezialisieren. Beide Studiengänge hören sich für meine spätere Masterstudiengangwahl sehr interessant an.

Da aber ein Studium allein nicht immer das Wahre ist, habe ich eine kleine Literaturliste zusammengestellt. Leider habe ich noch kein Buch davon gelesen, aber die Bücher machen mir einen sehr guten ersten Eindruck:

Designing for Interaction: Creating Smart Applications and Clever Devices

The Humane Interface. New Directions for Designing Interactive Systems

Designing Interactions mit Beispiel CD-Rom und dazugehörige Website

The Laws of Simplicity (Simplicity: Design, Technology, Business, Life) und dazugehörige Website sowie der MIT Blog dazu

Web Usability von Jakob Nielson und Hoa Loranger

--- UPDATE --- 3.2.2007
Habe einen netten östereichischen Blog zum Thema Interaction Design gefunden.

--- UPDATE --- 12.2.2007
Durch ein Tip von meinem Studienkollegen bin ich auf den eCulture Blog der eCultureFactory (unterstützt vom Fraunhofer Institut)aufmerksam geworden. Dort gibt es einige interessante Einträge zum Thema Interface Design.

--- UPDATE --- 15.3.2007
Bin neulich auf zwei schöne Interface Design Beispiele gestossen, die ich keinem vorenthalten möchte. Einmal die hand-gestenbasierte Interaktion mit Photoshop von der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. Evtl. ist es die Next Generation of Bildbearbeitung. Und den schon sehr bekannten BumpTop (neue mausgestenbasierte Interaktion) von Anand Agarawala und Ravin Balakrishnan.

--- UPDATE --- 3.5.2007
Neuer Bachelor Studiengang für Interaktionsgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd eingeführt. Klingt interessant!

--- UPDATE --- 15.12.2007
Jens Franke hat in seinem Blogeintrag Weihnachtsbuchtipps eine noch umfangreichere Literaturliste zum Thema Interaction Design zusammengestellt. Wer will sollte dort mal vorbei schauen.

Computerspiele werden sozialkritisch…

December 10th, 2006 3 comments

tracks mcdonalds airsecurity

In der PAGE Ausgabe 12.2006 las ich erstmals über sozialkritische Games. Eins bis zwei Wochen später kam dann noch ein Bericht im ARTE Jugendmagazine Tracks dazu. Daher scheint sich die Bewegung sozialkritischer Spiele langsam als Underground Bewegung zu etablieren. Besonders interessant finde ich dabei, wie sich die Game Designer die Interaktivität zu Nutzen machen. Sie bringen den User zielgerichtet dazu eigene Assoziationen zu knüpfen, die sehr den Intentionen (Absichten) der Game Designer entsprechen. Der User nimmt durch die eigens erstellten Assoziationen (bzw. denkt der User das) die Geschichte mit ihren Intentionen viel bewusster wahr und speichert diese auch viel besser als z.B. Videoinhalte in seinem Gehirn ab. Diesen Vorteil der Interaktion versuchen auch Edutainment Spiele, wie z.B. Last exit Flucht von der UNO zu erreichen. An dieser Entwicklung der Interaktivität kann man beobachten, dass wir Menschen immer mehr die Semantik der Interaktivität verstehen und diese immer mehr für unsere Intentionsverbreitung nutzen. Diese Entwicklung hat Ähnlickeiten mit der Entwicklung des Filmes. Früher hat man einfache Filme gezeigt (Dampflok fährt durch die Landschaft), dann hat man den Filmschnitt gefunden (bei der Interaktivität ist das die Interaktion mit Gegenständen). Später hat man verstanden, wie man mit Hilfe des Filmschnitt den Zuschauer in bestimmte Denkweisen einführen kann (soweit sind wir jetzt langsam bei der Interaktivität - Stichwort: Interactive Storytelling). Natürlich bringt das immer besser werdende Verständnis für Interaktivität auch Gefahren, wie zum Beispiel für Propaganda Zwecke missbraucht zu werden. Aber jetzt genug von meiner Seite darüber, schaut euch selbst mal im Netz um und bildet euere eigene Meinung zu diesem Thema.

Eine kleine Linksammlung zu den diversen Games gibt es im PAGE Weblog unter dem Thema PlayMobilisierung (man muss ein bissl runterscrollen).

Eine kleine Spielevorstellung
In dem Spiel McDonalds Videogame muss der User die Geschäftsführung des McDonalds Konzern übernehmen. Um den Erfolg des Unternehmens zu sichern, kann man die Nahrungsproduktion mit Hormonen (bei der Fleischproduktion) strecken. Oder man düngt sein Getreide bis zum Umfallen. Aber auch Korruption bei den Ernährungsberater ist ein beliebtes Mittel.
Besonders gut gefällt mir die Idee von dem Spiel September 12th. In diesem Spiel muss man versuchen Terroristen abzuschiessen, leider misslingt dieses Vorhaben immer wieder. Mit dem Ergebnis, dass nur mehr Zivilisten getötet werden. Die von den Toten geschockte Bevölkerung greift dadurch immer mehr zu Waffen und das Chaos ist perfekt.
Mit dem Thema Sicherheit am Flughafen befasst sich das Spiel Airport Security. Der Spieler verkörpert einen Security Angestellten, der die immer schärfer werdenden Sicherheitsbedingungen umsetzen muss.

Kaufempfehlung PAGE Ausgabe 01.2007

December 8th, 2006 No comments

page012007 gugelblog psp

Die aktuelle PAGE-Ausgabe 01.2007 befasst sich in ihrem Titelthema "Click Video" mit der Videorevolution im Internet und wie sie sich für neue
Marketingstrategien nutzen lässt. Jedoch sind die Marketingstragien in diesem Bereich mit einigen Risiken behaftet. Ist der produzierte Inhalt zum Beispiel zu werbungslastig, geht der Schuss in der Regel nach hinten los und die User wenden sich von der Firma ab. Das kann im schlimmsten Fall zu einen Imageschaden der jeweiligen Firma führen. Selbst die Produktionskosten eines Web 2.0 Videoblogs sind nicht so gering, wie es auf den ersten Blick erscheinen lässt. Das Budget einiger Videoblogs ist genauso hoch, wie das Budget eines Werbespots. All diese Aspekte und noch einige mehr werden in diesem Artikel besprochen. Im PAGE-Blog gibt es noch eine kleine Linksammlung zum Artikel. Bertram Gugels Weblog (Student an der Uni Leipzig im Bereich Kommunikations- und Medien- wissenschaften) zum Thema "Webvideos und Werbung" kann ich euch an dieser Stelle nur empfehlen.

Ein weiterer äusserst interessanter Artikel in der hier empfohlenen PAGE Ausgabe befasst sich mit neuen Steuerungstechniken in
Computerspielen. Sei dies Hardware basiert (mit einem Kontroller oder ähnlichem Gerät) oder bildbasiert (Webcamspielchen). Selbst die portablen Spielemaschinen wie z.B. Nintendo DS Lite, PlayStation Portable usw.finden ihre Erwähnung in diesem Artikel, der einem einen sehr guten Marktüberblick über die eingesetzen Interaktionstechniken heutiger Computerspiele gibt.

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Links: Die Zukunft der Medieninformatik?!

December 3rd, 2006 No comments

timoreilly rotoscoping flashstreaming

Allgemein:
Ein äusserst interessantes Interview mit Tim O Reilly über Web 2.0 und die Integration von Informatik in unserer täglichen Umwelt (Stichwort: Ambient Intelligence)
Spiegel Tim O Reilly Interview Teil 1
Spiegel Tim O Reilly Interview Teil 1

Spiegel Interview mit Jaron Lanier über verschobene Realitätswahrnehmumg durch digitale (soziale) Netze. Die Heise News- meldung dazu.

Und zu guter Letzt die Videogallery des Adobe Showdown Events Adobe Max 2006

Videoproduktion:
Das richtige Auswählen von Videoclips ist in der Regel ein sehr zeitaufwändiger Prozess in der Filmproduktion. Diesen Videobrowsing Prozess zu opitmieren versuchen Anat Axelrod, Yaron Caspi, Alon Gamliel und Yasuyuki Matsushita in ihrem Paper zu erklären.

Bisher musste in der Post Produktion für Rotoscoping Aufgaben sehr oft manuell selbst hand angelegt werden. Jue Wang, Pravin Bhat, R. Alex Colburn, Maneesh Agrawala und Michael F. Cohen haben ein automatisiertes Rotoscoping Verfahren entwickelt, welches sehr gute Ergebnisse liefert. Vielleicht gehört das manuelle Rotoscoping bald der Vergangenheit an.
Demovideo (Quicktime Stream)
ACM Artikel
Eine Auflistung aktueller Special FX Entwicklungen von der Washingtoner Uni

Streaming:
Eine dreiteilige Artikelserie beschäftigt sich mit dem Erfolg von Flash Video im Netz, der neue Standard (?!) für Internetvideo.
Teil 1, Teil 2 und Teil 3

Ein weitereren interessanten Artikel gibt es zum Thema Digital Rights Management (DRM) und warum es auch in Zukunft scheitern wird.
The big DRM mistake

--- UPDATE --- 18.12.2006
Wirtschafts Woche Artikel: Total vernetzt: Internet von übermorgen

--- UPDATE --- 22.3.2006
Der Timelabs Blog liefert desöfteren ganz interessante Einträge zum Thema die Zukunft der Medien (unter ökonomischer Sicht)

Web 2.0 im Beta Wahn?!

November 7th, 2006 No comments

ziki pando pornotube

Immoment wird man ja regelrecht überschwemmt mit Artikeln über das Thema Web 2.0. Aber als ich einen Web 2.0 Artikel in der Page (Ausgabe 12.2006) gelesen habe, war ich doch sehr überrascht über haufenweise Web 2.0 Logos mit einem Beta-Zeichen. Das find ich als Web-Developer sehr merkwürdig. So etwas gab es früher in dieser Häufigkeit nicht. Damals hat man die Anwendung frei für die Öffentlichkeit gegeben, wenn sie fehlerfrei lief. Die steigende Tendenz von Veröffentlichungen halb fertiger Webanwendungen finde ich sehr beunruhigend. Denn eine bessere Usabality (wie es dem Web 2.0 Anwendungen so oft zugesagt wird) bringt gar nichts, wenn die volle Funktionalität der Anwendung nicht gewährleistet werden kann.

Aber welche Gründe veranlassen die Web-Developer solch eine Richtung einzuschlagen? Ist es die Angst, dass jemand anderst einem zuvorkommt und die Annerkennung des Innovators einheimst?! Oder akzeptieren die User mit Hilfe des Beta-Zeichens die Bugs der Anwendung besser und weisen evtl. sogar noch freundlich daraufhin anstatt die Web-Developer mit bösen Mails zu kontaktieren? Ich habe auf diese Fragen leider keine Antwort, aber ich als Web-Developer finde diesen Weg nicht gut, denn halbfertige Lösungen bringen keinen etwas und auf langfristige Sicht evtl. mehr Frust als Lust auf mehr. Meine 2cents dazu.

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PAGEs 7 Webwunder

September 23rd, 2006 No comments

pageweb Burger King cooper

Das Titelthema der aktuellen PAGE (10/06) befasst sich mit den neuen Webtrends, die das Internet immoment in neuen Glanz erscheinen lässt.

Big Budgets: Die Kunden sind immer risikofreudiger geworden und investieren immer Geld in seine Webplattform. Dadurch steigt zum Teil die Qualität und die Unterhaltung der Website erheblich (Beispiel: whoperettes)

Interaktives Video: hat mittlerweile alles was das Fernseh auch bietet und noch viel mehr. Endlich kann der User mitbestimmen was im Video passieren soll. (Beispiel: mini cooper)

Dynamische Interfaces: Die Navigation wird immer intuitiver und auch zum Teil spielerischer. Das kommt bei Jung (spielerisch) und Alt (intuitiv) sehr gut an. (Beispiel:etsy)

Integrierte Kampagnen: Webdesign ist nicht mehr länger ein Abklatsch des Corporate Design. Es passt sich immer der jeweiligen medienübergreifende Werbekampagne an und präsentiert sich somit einheitlich nach aussen.

User-generierte Inhalte: der User identifiziert sich mit einem Thema und kann seinen Teil dazu beitragen und wird somit auch ein Teil dieses Thema(oder besser Community).

kreative Technologien: Der Aufbau einer Webseite wird immer modularer durch Techniken wie HTML (Strukturierung des Inhaltes), CSS (Design des Inhaltes), Mash UPs (z.B. von YouTube) usw. Das macht die Webentwicklung im Gesamten einfacher wartbar und erweiterbar.

Webdesign sprengt seine Grenzen: Mittlerweile laufen z.B. Flash Anwendungen schon auf dem Handy, Playstation Portable (PSP) usw.

Also schaut mal rein in die aktuelle PAGE. Ein guter kleiner Orientierungsbericht für auch noch in Zukunft erfolgreiche Webentwickler 😉

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