
Der Sommer ist vorbei und die damit verbundenen Grillsessions am Fluss oder See oder andere tolle Sachen, die man draussen so anstellen kann, gehören somit der Vergangenheit an. Dazu kommt dann noch die ach so tolle frühe Dunkelheit und die schöne (Nass)Kälte, die mir persönlich so gut gefällt, dass ich mich meistens gerne abends ins Bett verziehe. Wer sich dabei langeweilt, dem kann ich nur empfehlen zum alten Printmedium Buch zurück zugreifen. Aus diesem Grund ein Blogeintrag die drohende Langeweile und Inaktivität im Winter für neue Inspirationen und Ideenentwicklungen zu nutzen. Die hier aufgelisteten Bücher aus den Disziplinen Generative Grafik, Informationsverarbeitung und Game Development können einem dabei gut unterstützen...
Generative Grafik oder Kunst
Rund um Informationsverarbeitung
Physical Computing
Game Development
Der Sommer ist vorbei und die damit verbundenen Grillsessions am Fluss oder See oder andere tolle Sachen, die man draussen so anstellen kann, gehören somit der Vergangenheit an. Dazu kommt...
Categories: Design, Games, Generative Art, Interaction, Programming Tags: art, books, game design, Games, information design, Interaction, Programming

In den letzten 2-3 Woche musste ich einige Zeit auf deutschen Bahnhöfen verbringen, und habe diese Zeit sinnvoll genutzt um in diversen Zeitschriften herum zustöbern. Drei aktuelle Zeitschriftenausgaben haben mich doch sehr überzeugt hier eine Kaufempfehlung auszusprechen.
PAGE 12.2007
Die aktuelle PAGE Ausgabe 12.2007 präsentiert sich in einem etwas neuem Design, welches dem Heft einen aufgeräumten und besser strukturierten Eindruck verleiht (Ich finds gut!). Leider hat mich die Titelstory über Crowdsourcing nicht wirklich vom Hocker gerissen, dagegen haben mir aber die Berichte über Information Design, die kurze Marktübersicht über IPTV Produktionen und der interaktive Medieninstallationsbericht Du bist ein Pixel sehr gut gefallen. Somit ist die aktuelle Ausgabe mal wieder sehr gelungen und empfehlenswert. Allerdings gibt es zu beachten, dass die neue PAGE Ausgabe schon am 5. Dezember erscheint und somit die aktuelle Ausgabe nur noch bis zum 4. Dezember verfügbar ist. Da ist also ein bissl Beeilung angesagt.
design report:
Die aktuelle design report Ausgabe 11/2007 beschäftigt sich in ihrer Titelstory mit dem Themenbereich Interface Design. Die damit verbundene 4-5reihige Artikelserie gibt besonders für Interface Design Interessierte im Anfängerstatus einen sehr guten Einblick in die Materie. So wird z.B. anfangs sehr schön erklärt, was sich überhaupt hinter dem Thema Interface Design verbirgt. Danach folgt ein Artikel über alternative Eingabegeräte und zum Schluss wird das Themengebiet mit passenden Literaturempfehlungen beendet. Die Artikel sind wirklich sehr schön geschrieben, so dass das Lesen sehr leicht fällt und richtig Spass macht. Leider erscheint die neue design report Ausgabe schon am 3. Dezember und die hier empfohlene Ausgabe ist nur noch bis zum 2. Dezember im Kiosk verfügbar. Also noch mehr Beeilung als bei der PAGE
PHP Journal Ausgabe 6/2007
Längere Zeit habe ich mich um PHP nicht gekümmert, da kam mir die aktuelle Ausgabe 06/2007 des PHP Journals über den Umstieg von PHP 4 auf 5 gerade recht. Zu dieser Titelstory gibt es noch einen ergänzenden Artikel zum Thema wo die Reise mit PHP (hinsichtlich Version 6) hingehen soll. Besonders praktisch und hilfreich ist das Ganze für so Leute wie mich, die ihr PHP Wissen etwas vernachlässigt haben und nun eine sehr gute neue Orientierung über die Entwicklung im PHP Bereich bekommen. Desweiteren wird diese Orientierung massgeblich von den etwas umfangreichern Artikeln über Datenbankperfomance und -optimierung, sowie die Umsetzung von standardkonformen Web 2.0 Navigationsmenüs unterstützt. Also eine absolute Kaufempfehlung für etwas eingestaubte PHPler.
Nun wünsch ich euch ein frohes Rennen zum Kiosk und ein viel Spass beim Lesen!
In den letzten 2-3 Woche musste ich einige Zeit auf deutschen Bahnhöfen verbringen, und habe diese Zeit sinnvoll genutzt um in diversen Zeitschriften herum zustöbern. Drei aktuelle Zeitschriftenausgaben haben mich...

Die visuelle Programmierung und der Computer etabliert sich immer mehr als Ausdruckswerkzeug für Designer und Künstler (siehe algorithmische Revolution vom ZKM). Um die Macht der Mathematik und der Programmierung für den kreativen Gestaltungsprozess offenzulegen und um den Einstieg für die Kreativen zu vereinfachen, sind einige sehr brauchbare Bücher zu diesem Thema erschienen:
- Flash Math Creativity (Quellcode)
- Processing: Creative Coding and Computational Art
- CodeArt. Eine elementare Einführung in die Programmierung als künstlerische Praktik
Als zusätzliche Inspirationsquelle finde ich die Gallery beautiful algorithms von Alec Cove und die Website von Levitated sehr sehr gut!
Eine gewisse Ästhetik ist auch bei der Informationsvisualisierung vorhanden. Der Blogeintrag Infosthetics: the beauty of data visualization von pingmag bringt diesen Sachverhalt sehr gut auf den Punkt. Spätestens aber wenn man die Gallery von visualcomplexity.com betrachtet, kann man die Ästhetik der programmierten Informations- visualisierung nicht mehr leugnen.
Damit nicht genug, die kreative (visuelle) Programmierung schreitet mittlerweile sogar in Bereiche vor mit denen man bisher nicht gererechnet hat. So passt sich zum Beispiel bei einem Theaterstück das Hintergrundbild (auf einer Leinwand) den Bewegungen der Darsteller an. Sogar bei einer Modeshown wurde das Motion Detection Verfahren angewandt um die Hintergrundanimation mit den Bewegung der Modells auf dem Laufsteg abzugleichen. Dieser Bereich befindet sich aber noch in den Kinderschuhen und lässt somit viel Raum für weitere Experimente.
Meiner Meinung nach ist mit dieser Entwicklung das Klischee des unkreativen verpickelten Fertigpizzen fressenden Programmierer hinfällig. Vielleicht werden ja sogar die Programmierer irgendwann mal die Kreative Führung übernehmen
Hier noch einige nette Links zum Thema:
- Interaktion mit Sound
- graffitiresearchlab.com
- Zentrum für Kunst und Medien
- Quasimondo | Incubator
-- UPDATE 19.10.2007 --
Der MIT Press Verlag hat ein passendes Buch zu diesem Thema mit dem Titel Processing: A Programming Handbook for Visual Designers and Artists
herausgrebracht. Dieses Buch liefert einen sehr guten Einstieg in die Thematik und führt den Leser bis zu fortgeschrittenen Themen heran.
Ein weiteres brauchbares Buch vom MIT zum Thema Creative Code
in deutscher Sprache.
-- UPDATE 1.11.2007 --
Ein netter Blog von Moritz Stefaner zum Thema Informationsvisualisierung. Schaut mal vorbei, es lohnt sich.
Die visuelle Programmierung und der Computer etabliert sich immer mehr als Ausdruckswerkzeug für Designer und Künstler (siehe algorithmische Revolution vom ZKM). Um die Macht der Mathematik und der Programmierung für...

Sowie in der objektorientierten Programmierung gibt es auch im Interaktionsdesign für immer wieder auftretende Prozesse sogenannte Design Patterns. Diese Patterns beschreiben für bestimmte Prozesse eine oder mehrere passende Musterlösungen. Diese Musterlösungen können bei komplexeren Interaktionsprozessen miteinander kombiniert werden. Auf welie.com gibt es eine sehr gute Übersicht der Usability Design Patterns für den Bereich Web, Desktop-Anwendungen usw. Schaut mal rein, wenn ihr die Usability eurer Seite verbessern oder ein Usability Problem lösen wollt. Bei Problemen mit Fachbegriffen im Interaktionsdesign hilft euch die Interaktiondesign Enzyklopädie von Interaction-Design.org weiter. Damit aber nicht genug mit der Informationsflut, denn weitere Infos zum Thema Mensch-Maschinen Kommunikation gibt es noch in einem speziellen HCI-Mag der ACM-Crew
Eine Art von Usabililty ist auch im non-interactiven Grafikbereich vorhanden. Kennt ihr es, wenn ihr ein Buch lest und auf eine Skizze verwiesen wird, die zwei Seiten vorher war. Oder wenn man auf seinen Bildschirm sehr viele aneinander gereihte Wörter lesen muss. Was ich aber viel schlimmer finde, sind schlecht aufbereitete Grafiken, die einem einen komplexen Sachverhalt erklären sollen. In unserer heutigen Fülle an Daten reichen einfach die bewährten Graphenmodelle zur Repräsentierung nicht mehr aus. Genau um diese Problematik kümmert sich der immer mehr aufblühende Informationsdesign Bereich. Denn gerade die Hauptaufgabe eines Informationsdesigner ist es komplizierte Sachverhalte in einem einfachen visuellen Kontext zu repräsentieren. In dieser Sache kann ich euch die Seite infosthetics.com sehr empfehlen. Manche experimentalen Visualisierungstechniken im Informationsdesign erinnern mich doch sehr an einige Experimente aus der Processing Szene. Hm, da gibt es doch bestimmt einen Zusammenhang...
-- UPDATE 14.04.2007 --
Ich hab einen schönen Bericht zum Thema Schönheit der Datenvisualisierung gefunden mit ein paar sehr interessanten Links.
-- UPDATE 24.01.2008 --
Die Seite UI-patterns.com liefert eine nette Übersicht über User Interface Design Patterns und bietet darüber hinaus noch mehr Infos (ein Wiki usw.) zum Thema User Interface an.
-- UPDATE 12.9.2008 --
Die Uni Basel hat ein Portal mit dem Namen interaction-patterns.org veröffentlicht. Sieht auf den ersten Blick ganz nett aus. Hoffe es entwickelt sich noch weiter!
Sowie in der objektorientierten Programmierung gibt es auch im Interaktionsdesign für immer wieder auftretende Prozesse sogenannte Design Patterns. Diese Patterns beschreiben für bestimmte Prozesse eine oder mehrere passende Musterlösungen. Diese...