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Book Review: Laws of Simplicity

Einfachheit bzw. Simplicity war im Jahre 2006 auf der Ars Electronica und allgemein in der Interaktionsbranche das Topthema schlechthin, natürlich erschien auch das Buch Laws of Simplicity von John Maeda in diesem Jahr. John Maeda hat seinen Ursprung im Design und Kreativbereich und versucht in seinem Buch Laws of Simplicity die kleinsten gemeinsamen Faktoren für das Geheimnis der Einfachheit zu finden. Er hält sich dabei so allgemein wie möglich um die gewonnen Erkenntnisse für jeden Themenbereich zugänglich zu machen. Dabei kommen leider desöfteren unglücklich, esoterisch klingende Formulierungen zustande, die in mir eine gewisse Skepsis hervorgerufen haben. Ich denke, das ist auch Grund der sehr unterschiedlichen Meinungen im Web über dieses Buch. Dennoch muss man diesem Buch zugestehen, die gefundenen Faktoren bzw. Laws of Simplicity sind sehr gut ausgewählt und lassen sich super für den User Experience Bereich nutzen. So kann man wirklich fast jedem Gesetz einer Teildisziplin der User Experience zuordnen:
- Reduce -> Interface und Produkt Design
- Organize -> Information Architecture und Navigation Design
- Time -> Interaction Design – Visual Design / Interaction Patterns
- Learn -> Interaction Design / Interaction Pattern
- Differences -> Marketing, Features Cultures
- Context -> User Experience allgemein
- Emotion -> Branding
- Trust -> Security (Geschäftspolitik)
- Failure -> Interaction Design, Usability
- Combination of all Laws
Im Gesamten finde ich dieses Buch nicht unbedingt ein Must-Read. Es fasst gut zusammen und beschreibt die Faktoren der Einfachheit sehr schön an Beispielen. So dass man einen guten ersten Eindruck in die Thematik bekommt, die dann für weitere Diskussionen anregen kann. Mit seinen knapp 100 Seiten und dem sehr praktischen Taschenbuchformat lässt sich dieses Buch sehr gut auf einer längeren Zug- oder Flugreise lesen. Wer also Langeweile haben sollte, dem sei dieses Buch empfohlen. Ansonsten gibt es vielleicht auf meinem Bookstore ein passenderes Werk…
The Laws of Simplicity (Simplicity: Design, Technology, Business, Life)
Book Review: The Elements of User Experience

The Elements of User Experience von Jesse James Garret ist mit einem Erscheinungsjahr von 2003 ein bissl in die Jahre gekommen, dennoch verliert es meiner Meinung nach nicht an Bedeutung. Mit seinem 5 definierten Basiselementen der User Experience für webbasierte Medien hat es Jesse James Garrett sehr gut geschafft alle Disziplinen, die in den interaktiven Entwicklungsprozess involviert sind zu vereinen. Dabei betrachtet er die 5 Basiselemente immer wieder unter 2 verschiedenen Gesichtspunkten (englische Version). Einmal aus Web-Applikation-Perspektive (heute würde man Rich-Internet-Applications dazu sagen) und einmal aus Hypertext-Perspektive (Informationsdienste, wie z.B. Wikipedia). Diese unterschiedliche Betrachtung, finde ich unter heutiger technischer Entwicklung nicht mehr so zeitgemäß, da aber so viele Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Betrachtungsweisen existieren, ist dies wirklich kein großes Problem das Passende daraus zu extrahieren.
Zudem liefert das Buch eine gute Step-by-Step Anleitung für interaktive Webprodukte, welche Disziplinen (z.B. Interaction Design, Information Architecture, Interface Design usw.) benötigt werden, welche Aufgabe diese verschiedenen Disziplinen haben und wie sie miteinander interagieren müssen.
Getting Advanced in Flex
Zu Flex findet man im Web und in den Buchhandlungsregalen ziemlich viel, aber leider überwiegend Anfänger- bzw. Basisliteratur. Auch die deutsche Community ist in Sachen Flex nicht schlecht, aber die kritische Masse hat sie leider noch nicht erreicht, um auch regelmässig spezielle Fragen zum Thema Flex beantworten zu können. Codesnippets Homepages wie flexexamples.com helfen auch schon sehr bei den kleineren täglichen Problemchen. Aber um schnell die Konzepte und Hintergründe des Flex Frameworks kennenzulernen, werden die Quellen schon sehr rar. Aber Hin und wieder treffe ich dann doch noch über sehr gute Tutorials, Bücherkapitel, Slides und Videos von Flex Vorträgen, die mir einige AHA Effekte bescherrt haben
Die Ressourcen möchte ich euch nicht vorenthalten, deswegen hier eine kleine Auflistung, die ich mit der Zeit immer weiter updaten werde. Wer Lust hat kann hier gerne zusätzlich Flex Links und Ressourcen posten. Ich freu mich drüber!
Allgemein
Konzeptwissen RIAs
- Part 1: What is an RIA?
- Part 2: The role of an RIA in the enterprise
- Part 3: RIA compared with existing technologies
- Part 4: Development considerations and best practices
- Part 5: Real-life enterprise RIAs
Data Binding
- Diving in the Data Binding Waters (Video)
- Flex User Group Hamburg zu DataBinding (Slides und Beispiele)
- Flex Doku: DataBinding
Real Custom Components (GUI)
- Creating New Components in Flex 3 and Beyond (Slides) | (Video)
- Diving Deep with the Flex Component Lifecycle (Video)
- Flex Doku Costum Components
Item Renderer (GUI Programmierung)
- Inline renderers
- External renderers
- Communication
- States and Transitions
- Efficiency
- Thinking about Item Renderers
Item Editors (GUI Programmierung)
(Programmatic) Skinning
Software-Design
- An architectural blueprint for Flex applications
- Building Flex and Adobe AIR applications from the same code base
- Exploring the Strategy Design Pattern
Test Driven Development (Produktion)
- Cookbook: Unit testing with FlexUnit
- Automated testing and you, self-help for the Flex developer: Part 1
- Automated testing and you, self-help for the Flex developer: Part 2
Automated Building Process (Produktion)
- Using Flex Ant Tasks to build Flex projects – Part 1: Creating a build script for Flex
- Using Flex Ant tasks to build Flex projects – Part 2: Adding build tasks
Project Management (Produktion)
- Agile Chronicles #1: Stressful
- Agile Chronicles #2: Code Refactoring
- Agile Chronicles #3: Branch Workflow
- Agile Chronicles #4: P to the Oh to the Sea, Strategy, and Design Challenges
- Agile Chronicles #5: Acceptance Criteria & Punting
- Agile Chronicles #6: Tools, Extra Merge Day, and Postponed Transitions
- Agile Chronicles #7: Bugs, Unit Testing, and Throughput
- Agile Chronicles #8: Demo, Burnout, and Feature Juggling
- Agile Chronicles #9: Scope Creep
- Agile Chronicles #10: Conclusions
Flex Tool - Hilfsprogramme (Produktion)
- StarUML to Generate ActionScript 3.0
- Setting up Subversion with Adobe Flex 3
- Flex Builder Erweiterungen
- Customize your Flex Components view and Standard properties view in Flex Builder
- Adobe Labs: Blueprint (Documentation PlugIn)
- Eclipse PlugIn: Color Picker
- FlexPMD (Code Verbesserungstool)
weitere Flex Ressourcen
- Brightworks Flex Resources
- 36 New, Cool Flex and AS3 Tools, Libraries and Components
- Resources | EverythingFlex
- Helpful Resources For Learning Flex
- Meine Flex Links
-- UPDATE 20.11.2008 --
interessante Flex Bücher
- Advanced Flex 3 (Friends of Ed Abobe Learning Library)
- Flex 3 Component Solutions: Build Amazing Interfaces with Flex Components
- Advanced Flex Application Development: Building Rich Media X
- Creating Visual Experiences with Flex 3.0
Using Flex Ant tasks to build Flex projects – Part 2: Adding build tasks
Büchersumpf für den Winter 08/09
Der Sommer ist vorbei und die damit verbundenen Grillsessions am Fluss oder See oder andere tolle Sachen, die man draussen so anstellen kann, gehören somit der Vergangenheit an. Dazu kommt dann noch die ach so tolle frühe Dunkelheit und die schöne (Nass)Kälte, die mir persönlich so gut gefällt, dass ich mich meistens gerne abends ins Bett verziehe. Wer sich dabei langeweilt, dem kann ich nur empfehlen zum alten Printmedium Buch zurück zugreifen. Aus diesem Grund ein Blogeintrag die drohende Langeweile und Inaktivität im Winter für neue Inspirationen und Ideenentwicklungen zu nutzen. Die hier aufgelisteten Bücher aus den Disziplinen Generative Grafik, Informationsverarbeitung und Game Development können einem dabei gut unterstützen...
Generative Grafik oder Kunst
Rund um Informationsverarbeitung
- Data Flow (Visualisierung)
- Visualizing Data
(Visualisierung)
- Information Architecture
(Struktur)
- Programming Collective Intelligence: Building Smart Web 2.0 Applications
(Informationsverarbeitung)
Physical Computing
Game Development
- 3D Game Engine Design
(Architecture)
- Engine Architecture
(Architecture)
- Game Physics Engine Development
(Technik)
- Artificial Intelligence for Games
(Technik)
- Role-Playing and Story in Games and Playable Media
(Design)
Literatur: Mobile Application Development

Im Rahmen meiner neuen Anstellung als Flash und Interaction Developer beim SWR in Baden-Baden muss ich verschiedene Mobile Anwendung mit Hilfe von Flash erstellen. Da ich leider im mobilen Bereich noch nicht so mega fit bin, musste ich mir erst ein bissl theoretisches Wissen mit Hilfe von Bücherv aneignen. Hier mein kleines Fazit über die gelesene Literatur.
Das intelligente Interface von Jef Raskin
In diesem Buch geht es eher allgemein über die Interaktion zwischen Mensch und Maschine. So werden zum Beispiel von Jef Raskin einige wissenschafltichen Methoden für die Qualitätsmessung von Interaction Designs vorgestellt. Desweiteren werden immer wieder Bedienungsunterschiede zwischen Mac und PC erörtert und miteinander verglichen. Dadurch bekommt man als leser einen sehr guten Einstieg in die Materie des Interaction Design und kann die dabei auftretenden Problematiken sehr gut nachvollziehen. Wer also einen Einstieg ins (wissenschaftliche) Interaction Design sucht ist bei diesem Buch genau richtig.
Don't make me think von Steve Krug
Diese Buch beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema Web Usability, jedoch lassen sich auch einige Tipps (wie z.B. das Kapitel über das richtige Wording) für andere Bereiche z.B. der GUI-Entwicklung übernehmen. Durch die sehr lockere Schreibweise und die nicht besonders hohe Seitenzahl lässt sich das Buch zudem sehr schön nebenher auf einer längeren Reise durchlesen. Ich kann auch dieses Buch nur empfehlen, die dort vermittelten Informationen bleiben wirklich sehr gut im Kopf kleben und man kann es wegen der einfachen Schreibweise auch an ganz normalen Menschen weitergeben, die sich für das Thema Web Usability ein bissl sensiblisieren wollen.
Nach dem Lesen der etwas allgemeineren Interaction Design Materie bin ich nun zum speziellen Interaction Design für kleine Displays bzw. für mobile Devices gewechselt.
Designing for Small Screens von studio 7.5
Dieses Buch befasst sich ausschliesslich mit dem Thema Screen und Interaction Design für Geräte mit geringer Display Auflösung. Anfangs gibt es eine schöne Einführung in die Entwicklungsgeschichte von Small Screen Devices (Handys, PDAs, GameBoy usw.). Danach folgen grundlegende Themen, wie z.B. die physikalischen Interaktionsmöglichkeiten an mobilen Geräten, empfohlene GUI Elemente für kleine Displays, Designrichtlinien für Text- und Farbgestaltung, und und... Was ich persönlich sehr gute an diesem Buch finde, ist das jedes Kapitel in 3 Abschnitte unterteilt ist. Kapitel A behandelt die Interaction Design Konzepte und Empfehlungen, Kapitel B zeigt die realisierten Konzepte anhand von Produktbeispielen auf und Kapitel C vermittelt dann noch mal einen tieferen (technischen) Hintergrund. Also dieses Buch ist auf jeden Fall Pflicht für jeden Mobile Interaction Designer im Anfangsstadium!
Nach dem ich jetzt viel Interaction Design Krams gelesen hatte, musste sich mein Wissen jetzt unbedingt noch auf der technischen Seite festigen. Hier entschied ich mich für ein Mobile Application Buch mit Fokus auf Flash Lite, da dass Projekt bei meinen Arbeitgeber mit Flash Lite realisiert werden soll.
Flash Applications for Mobile Devices von Richard Leggett
Dieses Buch gab mir einen sehr guten technischen Überblick was mit Flash Lite bis zur Version 2.1 alles möglich ist und worin die Flash Player Unterschiede zur PC Variante liegen. Es deckt sehr viele Bereiche des Mobile Content (Gaming, Informationfsdienste usw.) Development mit Bezug auf Flash auf und gibt zudem immer wieder weitere allgemeine Infomationen zum Mobile Markt. Diese Zusatzinformationen haben mir sehr geholfen den mobilen Bereich besser zu verstehen. Sogar aus technischer Sicht werden dem Leser viele Zusatzinformationen angeboten. So beschreibt der Autor zum Beispiel sehr genau, wie man mit Flash Lite C++ und Python Programme auf dem Handy ausführen kann. Welche Vor- und Nachteile daraus entstehen werden sehr schön erklärt. Also die perfekte technische Einführung für die Entwicklung von Mobilen Anwendung mit Hilfe von Flash Lite. Allerdings vorab, dieses Buch verlangt schon fortgeschrittene ActionScript Kenntnisse vom Leser, sonst wird es kein Spass das Buch zu lesen
Mein Fazit dieser kleinen Recherchephase:
Für das Einarbeiten von Mobilen Anwendungen mit Flash bieten die Bücher Designing for Small Screens und Flash Applications for Mobile Devices genau die richtigen Einstiegshilfen. Die Bücher Das intelligente Interface und Don't make me thing geben einen guten Einstieg ins Interaction Design, sind aber nicht wirklich sehr hilfreich für die Entwicklung mobiler Anwendungen. Daher bei geringer Recherchezeit die anderen 2 Bücher lesen
Wie werde ich ein Flash Developer?

Um die Frage in der Überschrift zu beantworten, müssen wir uns erstmal auf eine Defintion für den Beruf Flash Developer einigen. Ich verstehe unter dem Begriff Flash Developer, einen Programmierer, der mittlere bis sehr komplexe Programmieraufgaben mit Hilfe der Flashtechnologien löst. Das bedeutet, das Aufgabengebiet des Flash Developers fängt dort an, wo der Flash Designer (Motion-, Grafik- und Mediendesigner) nicht mehr mit seinen ActionScript Kenntnissen oder Animationswerkzeugen (Tweening usw.) weiterkommt. Aus diesem Grund soll dieser Blogeintrag eine kleine &Uml;bersicht geben, welche Themen ein waschechter Flash Developer mindestens beherrschen sollte bzw. damit er weiss wo er nachzuschlagen hat. In diesem Blogeintrag werde ich nicht auf softwarebasierende Themen, wie z.B. die Flash GUI, Flash AS Editoren Umgebungen und Versionsmanagement (CVS und SVN) eingehen. Das würde hier ein bissl den Rahmen sprengen und geht meiner Meinung nach an dieser Stelle auch zu sehr ins Detail.
Nun aber los, gehen wir mal davon aus, man hat sich jetzt ein bissl mit der Flashsoftware auseinander gesetzt und weiss mit den Begriffen Timeline, Keyframes, Symbolen usw. etwas anzufangen. Jetzt möchte man aber noch stä in die Tiefen von Flash bzw. ActionScript eintauchen. Dafür sollte man sich ein fundiertes Grundlagenwissen über die Flash API und über objektorientierte Programmierung (kurz: OOP) aneignen. Um diese Wissensaneignung zu bewerkstelligen, kann ich die zwei Bücher Essential ActionScript 3.0 (AS2-Version
) von Colin Moock und Object-Oriented ActionScript 3.0
(AS2-Version) von Peter Elst empfehlen. Ergänzend dazu bieten die Bücher Foundation ActionScript vom Friends of ED Verlag und ActionScript 3.0 Cookbook
(AS2-Version) einige sehr brauchbare Lösungsvorschläge für die alltäglichen Programmierprobleme an.
Ist das Grundlagenwissen gefestigt, kommt man nun zum abstrakteren Aufgabengebiet eines Flash Developers. Ein Flash Developer sollte nicht nur komplexe Algorithmen entwickeln können, sondern er sollte auch fit sein in der Erstellung von sehr leicht wartbarten und weiterentickelbaren Programmiercode. Damit dies möglich ist muss eine ordentliche Anforderungsanalyse von dem jeweiligen Problem erstellt werden. Wie man diesen Zustand erreicht, erklären sehr gut die Head First Bücher Objektorientierte Analyse und Design Patterns
aus dem Hause OReilly. Obwohl die Bücher für die Programmiersprache Java geschrieben wurden, lassen sich die Beispiele wegen der sehr ähnlichen Syntax problemlos auf ActionScript Code anwenden. Diese Bücher gehören meiner Meinung nach zu einem absoluten PFLICHTPROGRAMM eines Developers, da die Qualität von Programmiercode an dieser Stelle massiv verbessert werden kann.
Ist auch dieser Schritt der fortgeschrittenen Wissensaneignung erledigt, kann man sich jetzt für die schon erreichte Leistung stolz auf die Schulter klopfen. Jedoch ist die Ausbildungsreise eines Flash Developers noch nicht abgeschlossen (wird sie auch nie sein). Auf jeden Fall ist man jetzt vollends bereit, sich in dir spezielleren Aufgabengebieten einzuarbeiten. So sollte man zum Beispiel in Sachen Flex als Flash Developer nicht ganz unwissend sein, da Flex doch den Produktionsablauf erheblich beschleunigen und unterstützen kann. Eine gute Flex Einführung gibt das Friends of ED Buch The Essential Guide to Flex 2 with ActionScript 3. Wer darüber hinaus eine etwas ausführlichere Einführung wünscht, dem sei das Flex 2 Buch
von OReilly empfohlen. Weitere interessante Themen für einen Flash Developer sind (man wird aber nie alle Themen komplett abdecken können) die Entwicklung von Flash Inhalten auf Mobilen Endgeräten, Desktopanwendungen mit Apollo
, komplexe Animationen, Game Development
, Interface Design, Komponenten Entwicklung und der Flash Media Server
. Mit all diesen speziellen Anwendungsfällen hat man doch eine ordentliche Auswahl, um seinen Schwerpunkt im Bereich Flash Development zusetzen.
Zu guter letzt möchte ich noch auf zwei interessante Artikel des Flashmagazine.com und der Computer Arts (Ausgabe:2007/09) zur Jobssituation von Flash Developern aufmerksam machen. Die Artikel sind sehr aufschlussreich und machen Mut den Weg als Flash Developer einzuschlagen. Schaut mal rein es lohnt sich!
-- UPDATE 22.10.2007 --
Mit welchen Tools und wie man als Flash Developer sein Produktions-Workflow verbessern kann, erklärt Jens Franke in seiner Tutorialreihe AS 3.0 Workflow Special sehr gut. Hier sollte man auch als erfahrener Flash Developer unbedingt mal vorbei schauen!
Algorithmen verpackte Ästhetik

Die visuelle Programmierung und der Computer etabliert sich immer mehr als Ausdruckswerkzeug für Designer und Künstler (siehe algorithmische Revolution vom ZKM). Um die Macht der Mathematik und der Programmierung für den kreativen Gestaltungsprozess offenzulegen und um den Einstieg für die Kreativen zu vereinfachen, sind einige sehr brauchbare Bücher zu diesem Thema erschienen:
- Flash Math Creativity (Quellcode)
- Processing: Creative Coding and Computational Art
- CodeArt. Eine elementare Einführung in die Programmierung als künstlerische Praktik
Als zusätzliche Inspirationsquelle finde ich die Gallery beautiful algorithms von Alec Cove und die Website von Levitated sehr sehr gut!
Eine gewisse Ästhetik ist auch bei der Informationsvisualisierung vorhanden. Der Blogeintrag Infosthetics: the beauty of data visualization von pingmag bringt diesen Sachverhalt sehr gut auf den Punkt. Spätestens aber wenn man die Gallery von visualcomplexity.com betrachtet, kann man die Ästhetik der programmierten Informations- visualisierung nicht mehr leugnen.
Damit nicht genug, die kreative (visuelle) Programmierung schreitet mittlerweile sogar in Bereiche vor mit denen man bisher nicht gererechnet hat. So passt sich zum Beispiel bei einem Theaterstück das Hintergrundbild (auf einer Leinwand) den Bewegungen der Darsteller an. Sogar bei einer Modeshown wurde das Motion Detection Verfahren angewandt um die Hintergrundanimation mit den Bewegung der Modells auf dem Laufsteg abzugleichen. Dieser Bereich befindet sich aber noch in den Kinderschuhen und lässt somit viel Raum für weitere Experimente.
Meiner Meinung nach ist mit dieser Entwicklung das Klischee des unkreativen verpickelten Fertigpizzen fressenden Programmierer hinfällig. Vielleicht werden ja sogar die Programmierer irgendwann mal die Kreative Führung übernehmen
Hier noch einige nette Links zum Thema:
- Interaktion mit Sound
- graffitiresearchlab.com
- Zentrum für Kunst und Medien
- Quasimondo | Incubator
-- UPDATE 19.10.2007 --
Der MIT Press Verlag hat ein passendes Buch zu diesem Thema mit dem Titel Processing: A Programming Handbook for Visual Designers and Artists herausgrebracht. Dieses Buch liefert einen sehr guten Einstieg in die Thematik und führt den Leser bis zu fortgeschrittenen Themen heran.
Ein weiteres brauchbares Buch vom MIT zum Thema Creative Code in deutscher Sprache.
-- UPDATE 1.11.2007 --
Ein netter Blog von Moritz Stefaner zum Thema Informationsvisualisierung. Schaut mal vorbei, es lohnt sich.
Magazine für den Digital Media Producer

Im Rahmen meiner Fachschaftstätigkeit wurde ich beauftragt eine Liste von Zeitschriften zu erstellen, die den kompletten Anwendungsbereich eines Medieninformatiker und Online Medianer abdeckt. Da diese Auflistung für den ein oder anderen interessant sein könnte, möchte ich sie keinen vorenthalten. Für den Bereich Werbung, Design, Animation und Post Production gehen an den Start die deutschen Zeitschriften Digital Production (hauptsächlich 3D und Post Production) und die PAGE (Werbung, Design und ein bissl Medienproduktion). Aus dem englischen Raum kommen die nicht ganz so billigen Zeitschriften Computer Arts Project, Computer Arts und 3D World in Frage. Den fließenden Übergang vom designlastigen zum programmierlastigen bildet das deutsche RIA und Multimedia Entwicklungsmag Visual X, das sich stark mit der grafischen (Web)Programmierung beschäftigt. Nun wo wir jetzt beim Programmieren angelangt sind gibt es einige sehr gute technologiebasierte Mags, deren Titel so aussagekräftig sind, dass sie keine nähere Erläuterung benötigen.
- Entwickler Magazin (Allgemein und Webentwicklung)
- Java Magazin (Java Frameworks und Web-Anwendungen)
- Eclipse Magazin (unter anderem PlugIn Programmierung)
- XML & Webservice Magazin
- PHP Magazin
- Internet Professional (Allgemeines zum Web)
Und zu guter Letzt für die Game Developer unter uns das amerikanische Game Developer Magazine, das den Wissensdurst rund um die Spiele Entwicklung ein bissl stillen sollte.
Wem das noch nicht genug ist und sich noch ein bissl Insparation holen will (oder um einfach von dem fachspezifischen Gedankengut mal wegzukommen), sollte sich hin und wieder einige Magazine, wie z.B. die Art (für Design), den Kameramann und die Schnitt für den Filmbereich oder Brand eins (fürs Management), zu Gemüte führen.
Ich denke die erwähnten Magazine decken den Digitalen Medien Markt bis auf den Mobilen Bereich ziemlich gut ab. Leider kenne ich mich im mobilen Bereich nicht sehr gut aus und habe somit leider kein brauchbares Magazine für den Mobile Developer gefunden. Falls einer von euch ein gutes Mag kennt, bitte schreibt mich an. Ich bin für jeden Tipp dankbar. Vielen Dank!
-- UPDATE 22.07.2007 --
Neulich bei meinem Streifzug bin ich über zwei neue Zeitschriften gestossen, die für den Media Producer sehr interessant sind. Die Zeitschrift Medienwirtschaft für Managementthemen in den Medien und die Zeitschrift Form f¨r den Designbereich.
-- UPDATE 2.06.2008 --
Mir sind zwei weitere Zeitschriften über den Weg gelaufen, die in Sachen Interaktion sehr interessant sein könnten:
Make Magazine
ACM Interaction
Lernstoff für Interaction Developer

Nach jetzt fast 4 Jahren Studium haben ich endlich meinen Schwerpunkt gefunden. Das Thema Interaktion bereitet mir so grosse Freuden, das ich mich weiter darin vertiefen möchte. Auf der Suche nach mehr Informationen zum Bereich Interaction Development bin ich auf 2 interessante Studiengänge gestossen. Interface Design an der FH Potsdam und den Masterstudiengang Interaktive Mediensysteme an der FH Augsburg. Den Studiengang Interface Design gibt es in einer Bachelor of Arts und in einer Master of Arts Version. In den beiden Versionen Bachelor und Master beschäftigen sich die Potsdammer mit Interaktion am Computer, mit haptischen Gegenstände und mit gestenbasierenden (Kamera)Systemen. Bei den Augsburger kann man sich in den Bereichen Animation, Mobile Experience und Game Development spezialisieren. Beide Studiengänge hören sich für meine spätere Masterstudiengangwahl sehr interessant an.
Da aber ein Studium allein nicht immer das Wahre ist, habe ich eine kleine Literaturliste zusammengestellt. Leider habe ich noch kein Buch davon gelesen, aber die Bücher machen mir einen sehr guten ersten Eindruck:
Designing for Interaction: Creating Smart Applications and Clever Devices
The Humane Interface. New Directions for Designing Interactive Systems
Designing Interactions mit Beispiel CD-Rom und dazugehörige Website
The Laws of Simplicity (Simplicity: Design, Technology, Business, Life) und dazugehörige Website sowie der MIT Blog dazu
Web Usability von Jakob Nielson und Hoa Loranger
--- UPDATE --- 3.2.2007
Habe einen netten östereichischen Blog zum Thema Interaction Design gefunden.
--- UPDATE --- 12.2.2007
Durch ein Tip von meinem Studienkollegen bin ich auf den eCulture Blog der eCultureFactory (unterstützt vom Fraunhofer Institut)aufmerksam geworden. Dort gibt es einige interessante Einträge zum Thema Interface Design.
--- UPDATE --- 15.3.2007
Bin neulich auf zwei schöne Interface Design Beispiele gestossen, die ich keinem vorenthalten möchte. Einmal die hand-gestenbasierte Interaktion mit Photoshop von der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. Evtl. ist es die Next Generation of Bildbearbeitung. Und den schon sehr bekannten BumpTop (neue mausgestenbasierte Interaktion) von Anand Agarawala und Ravin Balakrishnan.
--- UPDATE --- 3.5.2007
Neuer Bachelor Studiengang für Interaktionsgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd eingeführt. Klingt interessant!
--- UPDATE --- 15.12.2007
Jens Franke hat in seinem Blogeintrag Weihnachtsbuchtipps eine noch umfangreichere Literaturliste zum Thema Interaction Design zusammengestellt. Wer will sollte dort mal vorbei schauen.







