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Archive for June, 2009

Flash Indie Developer Part 10: Abschluss

June 26th, 2009 5 comments

Ja es ist geschafft. Die Serie ist vorbei und ich denke Sie gibt einen guten Einblick, wie ein Independent (Flash) Developer Beruf aussehen könnte bzw. wie man damit auch überleben kann. Dennoch habe ich auf ein wenig mehr Feedback zu diesem Thema erwartet... Nun gut, es kann sein dass der deutschsprachige Raum für solch ein Vorhaben viel zu klein ist. So dass man diese Thematik eher im englischsprachigen Raum besprechen sollte und einige Produkte auf jeden Fall in englischer und deutscher Sprache veröffentlicht, wie z.B. die Flash Games.

Ich werde dieses Thema nochmals in eins, zwei Foren ansprechen und bin dort mal auf das Feedback gespannt. Hoffentlich ist es ein wenig aktiver als hier ;-)

Mein Bruder hat mich noch auf eine gute Idee gebracht. Da diese ganze Sache sehr netzwerkabhängig ist, also wer kennt wen mit welchen Skills, wäre eine Kommunikationsplattform für Independent (Flash) Developer sehr hilfreich. Bisher habe ich noch keine solche Plattform gefunden, ausser wie in dem Flash Game Artikel erwähnt für Flash Game Projekte...

Wer sich also für die Thematik des unabhängigen Entwickelns interessiert, kann mich sehr gerne kontaktieren. Ich freu mich über jeden Austausch.

Zu guter Letzt nochmal alle Artikel aufgelistet:


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Flash Indie Developer Part 9: Wettbewerbe – Gewinne und kassiere!

June 22nd, 2009 No comments

Yeah, Wettbewerbe oder auch häufig mit dem englischen Namen Contest benannt. Jeder will gerne mitmachen und gewinnen. Auch für uns können solche Programmier und/oder Design Contest interessant sein. Zum Teil sind die Preisgelder üppig, man bekommt einen super Motivationsschub, der Bekanntheitsgrad steigt vielleicht ein bissl mehr an und falls man gewinnt. Jucheee darf man sich stolz auf die Schultern klopfen. Also alles im Gesamten gesehen eine super Sache, nur täuscht leider manchmal der erste Eindruck ein bissl. Generell gilt immer das Kleingedruckte bei den Teilnahmebedingungen lesen, denn des Öfteren tritt man seine Rechte an der eigenen Arbeit ab. Dies kommt leider hin und wieder bei Design Contest von Firmen vor. Dabei werden die eingereichten Arbeiten als neuen Input oder gar als Umsetzung für  neue (Werbe)Kampagnen benutzt. Wenn man einen Contest von dieser Perspektive sieht, dann ist er nur ein billiger Produzent einer Medienproduktion und schadet eigentlich der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Branche. Daher immer ein wachsames Auge haben, bevor man an solch einem Wettbewerb teilnimmt. Ganz so schlimm läuft es bei Programmier Contest zum Glück nicht ab, wie von Flash Truth in seinem Blog Artikel beschrieben, existieren auch hier einige wirtschaftliche Hintergedanken, wie z.B. das Outsourcing von Testings einer Programmier API durch Contests. Im Grunde genommen bleibt es jeden selbst überlassen, ob es sich lohnt an einem Contest teilzunehmen oder nicht. Speziell auf einen Contest hinzuarbeiten, halte ich jedoch für nicht sehr sinnvoll, da das Risiko zu hoch ist nicht zu gewinnen. Gerade kleine Entwicklerfirmen oder wir Independent Developer können es uns gerade am Anfang nicht leisten irgendwas Unwichtiges zu produzieren.

Über aktuelle Contest erfährt man am besten über Blogs oder Twitter Mitteilungen, zumindest stoße ich so regelmäßig auf irgendwelche Contests. Auch Zeitschriften wie z.B. die PAGE veröffentlichen regelmäßig Auflistungen von (Design) Contests. Da lohnt es sich auf jeden Fall mal am Bahnhof einen Blick in die diversen Zeitschriften zu werfen. Nun gut, genug um den heißen Brei geredet, hier eine Liste von laufenden Contests:

Und hier eine Liste bisheriger Contests mit den Siegern als Orientierung:

Viel Glück falls jemand an solch einen Contest teilnehmen sollte!


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Flash Indie Developer Part 8: Verkaufe deine digitalen Produkte

June 15th, 2009 9 comments

Mindmap digitale Produkte

Mindmap digitale Produkte

In den vorherigen Artikel wurde darüber berichtet, wie wir Geld mit Flash Games, Online Werbung und Schulungen verdienen können. In diesem Artikel beschreibe ich nun den vielleicht hoffnungsvollsten Einkommensansatz in unserem Produktportfolio. Den Verkauf von digitalen Produkten. Dabei unterteilen wir die möglichen digitalen Produkte in 3 Kategorien:

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  • Software & Widgets
  • Media Assets (digitales Rohmaterial)
  • Transformierte digitale Produkte ins physische Produkt

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Software & Widgets

adobeairmarketplace nokiaovistore

Unter diesen Bereich verstehe ich kleine Anwendungen und Utility-Programme (Hilfsprogramme), die unseren Alltag sei es im Privaten oder im Berufsleben erleichtern. Apple machte mit dem iPhone App Store den ersten Schritt zu einer einheitlichen Vertriebsplattform für ihre iPhone Applications. Dies hat einige Vorteile aus Kunden- und Entwicklersicht. Die Kunden besitzen einen Ort, wo sie eine Fülle von Applikationen beziehen können und der ganze Kaufabwicklungsprozess ist durch den AppStore von Apple seriös gelöst. Wir Entwickler besitzen einen Ort wo wir unsere Anwendungen vielen Kunden anbieten können, und müssen uns nicht um eine eigenes Abrechnungssystem kümmern. Besonders für kleine Entwicklerstudios ist dies ein immenser Gewinn und ermöglicht ganz neue Geschäftsmodelle (siehe Independent Developer ;-) Nun gut, die Konkurrenz schläft zum Glück nicht und Adobe und Nokia ziehen mit ihren eigenen Distributionssystemen nach. Adobe Air Anwendungen für den Desktopbereich können auf dem Air Marketplace vertrieben werden. Für mobile Lösungen bietet Adobe einen kostenlosen(!) Flash Lite Distrubitable Player an, der uns den Vertrieb von Flash Lite Anwendungen sehr erleichtern wird. Nokia bietet dagegen mit ihren OVI Store uns eine richtige Vertriebsplattform ähnlich dem AppStore Prinzip von Apple an. Hin und wieder kann auch die Plattform GetJar.com von Interesse für mobile Applikationen oder Playyoo für mobile Flash Games sein.

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Flash Indie Developer Part 7: Querfinanzierung durch Schulungen

June 10th, 2009 No comments

Wie in einem der vorherigen Blogartikeln erwähnt, ist das Anbieten von Schulungen und Tutorials sehr vom eigenen Charakter abhängig. Es ist einfach nicht jedermanns Sache vor einer Gruppe zu stehen und dann noch die richtigen Worte für eine verständliche Erklärung eines komplexen Sachverhaltes zu finden. Dennoch möchte ich hier einige Möglichkeiten erläutern, die dem Beginner sowie den Fortgeschrittenen unter den Wissensvermittlern Erträge ermöglichen können, die ausreichen um einige eigene Projekte quer zu finanzieren.  Anfangen tue ich mit der leichtesten Umsetzung bis hin zu komplexen Umsetzung einer Schulung.

Mindmap Schulungen

Mindmap Schulungen

Das klassiche (Web)Tutorial

Das Erstellen eines Tutorials auf seinen Blog oder Homepage stellt die einfachste Form der Wissensvermittlung dar. Dabei liegt der Vorteil in der geringen benötigten Ausstattung (nur einen Computer), die man für solch ein Tutorial braucht und in dem nicht vorhandenen Zeitdruck die passende Formulierung zu finden. Die Vorteile dieser Wissensvermittlungsform führen auch direkt zu unserem Nachteil. Im Web existieren Unmengen an (guten) Tutorials. Um aus dieser Dschungel heraus stechen zu können, muss ein ansprechendes Tutorialthema gefunden werden, zudem sollte es klar formuliert sein und mit Grafiken (Screenshots) versehen werden. Einnahmen können hierbei meiner Meinung nach nur mit Hilfe eines „Donate“ (Spenden)- Buttons am Ende des Tutorials gewonnen werden. Jedoch schätze ich aufgrund der Menge an Tutorials im Web die Spendenbereitschaft unter den User als eher gering ein, daher werden die Einnahmen sicherlich auch eher gering sein?! Nettes Worpress PlugIn für Donate Buttons und ein netter Artikel zum Spendenprinzip.

Videotutorials

Ähnlich wie bei den normalen Tutorials sind schon einige Videotutorials im Netz verfügbar. Jedoch schwankt deren Qualität aufgrund schlechter technischer Austattung oder einem schlechtem Konzept sehr. Generell finde ich Videotutorials sehr brauchbar, wenn sie sich auf dem Qualitätsniveau, wie z.B. von Lee Brimelow einpendeln. Auch das äußerst positive Feedback der Flash Community spiegelt den Nutzen dieser Tutorials spürbar wider. Ich denke hier liegt die Bereitschaft bei den Usern höher auch mal einen kleinen Betrag für ein gutes Videotutorial zu spenden. Somit empfehle ich auch hier einen „Donate“-Button einzufügen. Generell sollte man bei der Erstellung von Videotutorials auf seine technische Ausstattung, auf eine klare verständliche und ruhige(!) Stimme und auf ein Konzept mit einem roten Faden achten. Einen kleinen netten Beitrag zu Videotutorials gibt es auf Flasher Magazine Issue 1.

Volkshochschulkurse (VHS)

Jeder kennt sie sicher, die Volkshochschulkurse… Wenn ich an meinen Schreibmaschinenkurs an der Volkshochschule (VHS) zurück denke, hm naja, es gibt bessere Erinnerungen… Aber ich kenne auch einige Leute, die begeistert von dieser Institution sind. Daher nicht lange meckern und die Möglichkeiten für uns nutzen. So wäre es beispielsweise möglich Kurse im Bereich Programmieren, Game Developing, Webprogrammierung usw. anzubieten. Aber ganz so einfach ist es nicht, man muss sich ganz offiziell bei einer VHS Stelle bewerben und dann wird überprüft ob man wirklich in der Lage ist einen solchen VHS-Kurs zu halten. Die Bezahlung ist sehr abhängig von der Höhe der Qualifizierung. Ganz ohne Lehrerfahrung und ohne irgendwelche Abschlüsse könnte es schwer werden, solch einen Kurs halten zu können. Weitere Infos am besten direkt bei der VHS einholen.
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Flash Indie Developer Part 6: Kleines Taschengeld durch Online Werbung

June 5th, 2009 No comments

Mindmap - Online Werbung für Flash Independent Developer

Mindmap - Online Werbung für Flash Independent Developer


Wie bereits im vorherigen Blogartikel angedeutet, können wir mit Online Werbung unser Portmaine ein wenig aufbessern. Dabei können wir auf die klassische Online Werbung durch Bannerwerbung zurück greifen. Google bietet mit AdSense dafür einen ganz brauchbaren Service an (Siehe Einführung AdSense Part 1 und Part 2). Wer dazu noch einen WordPress Blog betreibt, darf sich darüber hinaus über viele AdSense PlugIns freuen. Somit wird die Integration von Werbung fast ein Kinderspiel. Rein theoretisch könnte man alle Formen von Bannern integrieren, jedoch sollte man sehr stark auf die Menge der Werbung auf seiner Homepage achten. Zuviel Werbung stört den User in seinem Surfverhalten und er verlässt unsere Website mit negativen Erinnerungen. Daher rate ich von PopUp- und BlinkBlink Bannern sehr ab. Auch SponsoredLinks innerhalb eines Blogartikels sind mit Vorsicht zu genießen. Auf amerikanischen Seiten werden zwar Sponsored Links häufiger eingesetzt, aber ich persönlich empfinde es eher als störend und lasse daher lieber die Finger davon. Außer bei Buchempfehlungen setze ich Sponsored Links als Weiterleitung zur Amazon Homepage ein. Dort wo es in den Kontext passt und wenn es nicht zu häufig vorkommt, sind Sponsored Links ein erträgliches zusätzliches Werbemittel zur Bannerwerbung.

--- UPDATE VOM 9. Juli 2009 ---

Auf Smashing Magazine gibt es noch 2 interessante Blog Posts zum Theme Google AdSense:

--- UPDATE ENDE ---

Generell gefällt mir das Amazon Partner Programm ganz gut. Man kann, wie bereits oben erwähnt, Sponsored Links und auch Buch Gallerien in Form von Widgets erstellen. Bei den Widgets stellt man ein Set von (Lieblings-)Büchern zusammen und integriert dieses Widget auf seiner Homepage. Sollte dann ein Besucher unserer Homepage über unser Widget ein Kauf bei Amazon tätigen, erhalten wir eine kleine Verkaufsprovision. Da ich gerne Fachbücher lese, gefällt mir dieses System sehr. Ich kann meine Lieblingsbücher vorstellen und mit ein bissl Glück profitiere ich sogar davon. :-)

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Flash Indie Developer Part 5: Geld verdienen mit Flash Games

June 1st, 2009 11 comments

Arbeiten als Independent Game Developer hört sich immer cool an und hat sicherlich auch bei dem einen oder anderen Kindertraum Status. Umso besser für uns, dass es jetzt seit jüngerer Zeit auch für Flash Game Developer eine Art Businessmodell existiert. Da dieser Bereich ganz schön umfangreich ist und man sicherlich damit ein Buch füllen könnte, werde ich nur die grundlegendsten Einnahmequellen und Distributionswege für Flash Games inkl. Vor-und Nachteile erläutern.

Independent Game Developer Mind Map

Independent Game Developer Mind Map

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In-Game-Advertising

gamejacketlogo mochilogo

In-Game-Advertising funktioniert ähnlich der Bannerwerbung für Websites. Mit Hilfe eine API können wir Werbung an beliebigen Stellen in unserem Game platzieren. Preloader, Highscore Screens usw. bieten sich dafür sehr gut an. Abgerechnet wird meistens, wie bei Google AdSense per Klick. Eine ganz gute Infrastruktur für dieses Erlösmodel liefern MochiAds und GameJacket Ad4Game.

Vorteile:
•    Stetige Einnahmen über einen längeren Zeitraum
•    Volle Freiheit der Werbungsplatzierung
•    Volle Verfügungsfreiheit über sein Game

Nachteile:
•    Es müssen extrem viele User das Spiel spielen. Das heißt man muss sein Game auf sehr vielen Gamesportalen veröffentlichen. (Hoher Zeitaufwand)
•    Nicht so hohe Einnahmebeträge

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Lizenzierung und Sponsoring

flashgamelicencelogo flashsponsorlogo

Bei dieser Erlösform verkaufen wir bestimmte Nutzungsrechte von unserem Spiel an einem Käufer. Welche verschiedenen Formen der Rechteabtretung existieren lässt sich sehr gut auf dem Blogeintrag "Choosing Sponsor wisely" durchlesen. In der Regel kann der Käufer bei dem erworbenen Game sein Branding integrieren. Das kann von einem einfachen Einbinden eines Firmenlogos bis hin zur Integration eines ganzen Corporate Design Konzepts geschehen. Wie umfangreich diese Änderungen ausfallen werden, wird direkt mit dem Käufer abgesprochen. Am Ende kann der Käufer das Game für seine Marketingkampagne einsetzen oder was auch immer vereinbart wurde. Eine sehr nette Plattform, die Game Developer und Käufer zusammenführt ist FlashGameLicense.com und wer noch neu in diesem Bereich ist, erhält eine sehr gute Einführung zum Thema auf FlashGameSponsorship.com

Vorteile:
•    In der Regel hoher Einnahmebetrag
•    Relativ schnelle Abwicklung
•    Wenig Distributionsaufwand (kaum oder kein Aufwand für die Veröffentlichung seines Games auf Game Portalen)

Nachteile:
•    Zum Teil nur ein einmaliger Ertrag
•    verminderte Verfügungsgewalt über sein Game aufgrund der Rechteabtretung
•    Kleiner Kundenkreis mit evtl. Extrawünschen (Anpassungen am Games für das Branding)

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Verkauf von virtuellen Game Items

whirledlogo nonobapaymentlogo

Der Verkauf von virtuellen Gütern wird schon seit längerem in einigen MMORPG eingesetzt. Dabei kaufen unsere Spieler unsere virtuellen Spielgegenstände gegen echtes Geld. Damit dieses Erlösmodell funktionieren kann, muss unser Game Design genau dafür angepasst werden. Bei bestehenden Spielen ist diese Erlösform nur schwer umzusetzen, da sich das Game Design so gut wie gar nicht im nach hinein verändern lässt. Jedoch beachtet man dieses Erlösmodel direkt bei der Erstellung neuer Spiele, so lässt es sich relativ gut einsetzen. Einige kleine Tipps für das passende Game Design liefert der Blog Freelance Flash Games. Für die technische Infrastruktur (von MicroPayments) können die APIs von Kongregate, Nonoba, MochiCoins, GamerSafe, HeyZap und/oder whirled.com benutzt werden.

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