
Das Thema Masterstudiengang beschäftigt mich nach wie vor sehr. Meine ursprüngliche Planung war es nach meinen Bachelorabschluss in Computer Science in Media (deutsch: Medieninformatik) an der Hochschule Furtwangen 1-2 Jahre zu Arbeiten.
In dieser Zeit möchte ich bissl mehr Praxiserfahrung sammeln und ich will erkennen Können in welche Richtung ich mich weiter entwickeln möchte. Denn bei meinem Praxissemester in München trat ein kleiner AHA-Effekt bei mir auf. Denn während der 6 Monaten Anstellung als Kamera- und Tonassistent in der Video- und Filmproduktion merkte ich das dieser Bereich mir beruflich nicht so sehr zusagte, wie ich es mir ursprüglich vorgestellt habe. Und so geschah es, dass ich immer mehr in die Richtung (Web)Programmierung und Interaction Design abdrifftete. Was mir nun nach wie vor sehr viel Spass macht. Deswegen beobachte ich momentan hauptsächlich Master Studiengänge mit Schwerpunkten im Interaktionsbereich, Medienkonzeption und ein bissl Medienwissenschaft. Im Rahmen dieses Blogeintrages werde ich einige Master Studiengänge auflisten, die für mich und auch für andere Medieninformatiker nicht ganz so uninteressant klingen.
Goldsmiths University (London)
Potsdam
Hochschule Augsburg
Hochschule der Künste in Zürich (Schweiz)
Kunstuniversität Linz (Össterreich)
Uni Weimar
HDM Stuttgart
Bremen
University Malmö (Schweden)
RWTH Aachen
FHTW Berlin
University Leiden (Holland)
Carnegie Mellon University + Uni Madeira (USA und Portugal)
Manche, der hier erwähnten Studiengänge in meiner Auflistung sind nicht in Deutschland und sind zum Teil auch nicht gerade billig (siehe Goldsmiths Uni), aber vielleicht liefert gerade diese andere ausländische Sichtweise auf die Medien das besondere Etwas im Ausbildungsportfolio eines Medieninformatiker
. Zu dem fehlt der Masterstudiengang in Furtwangen in meiner Liste. Das liegt daran, dass ich einiges in Furtwangen gelernt habe und die Sichtweisen der Professoren zu den Medien mittlerweile gut kennen gelernt habe. Die Erfahrung (mein Hochschulwechsel von der FH Wiesbaden nach Furtwangen im selben Studiengang) hat mir gezeigt, dass solch ein Hochschulwechsel mit einer neuen Lehrbelegschaft und dem damit verbundenen anderen Verständnis von Medieninformatik sehr hilfreich war. Man bekam einen viel umfassenderen Einblick in die Thematik Medien und Informatik. Daher rate ich jedem seinen Masterstudiengang nicht an der selben Hochschule zu absolvieren, wie seinen Bachelor Studiengang. Nun ja das ist wieder meine sehr persönliche Meinung zu diesem Thema. Ich durfte mir auch schon andere gute Meinungen dazu anhören
. Wie auch immer, falls jemand da draussen im WWW die eine oder andere hier erwähnte Fakultät bzw. Uni kennt, wäre ich um Feedback sehr sehr dankbar!
Das Thema Masterstudiengang beschäftigt mich nach wie vor sehr. Meine ursprüngliche Planung war es nach meinen Bachelorabschluss in Computer Science in Media (deutsch: Medieninformatik) an der Hochschule Furtwangen 1-2 Jahre...

Vor 2-3 Wochen kam bei uns in der Firma die Frage auf, sollen wir das nächste Projekt in ActionScript 2 oder nun mit Flex realisieren. Da wir alle im Team schon gut Erfahrungen mit ActionScript 3 hatten, aber seitens Flex mehr Theoriewissen besassen als wirkliche Praxiserfahrung, entschlossen wir uns an das neue Projekt mittlerer Grösse mit Flex heranzuwagen und unsere Flex Skills auszubauen. Mittlerweile bin ich froh, dass wir uns für die Portierung entschieden haben, aber mein Bild zu Flex hat sich dadurch ein bissl gewandelt. Denn bei Anpassungen und Erweiteurngen von Komponenten, die von der Standardfunktionalität abweichen, wird es sehr schnell komplex mit dem Flex Framework zu arbeiten. Man muss sehr genau die Initialisierungs- und Renderingsprozesse von Flex verstehen um diese Funktionalitäten implementieren zu können. So bin ich nämlich bei der Erweiterung der Chartkomponente in Flex auf einige wirklich komplexe Probleme gestossen, die mich häufig veranlasst haben über eine komplette Neuimplementierung mit nur ActionScript 3 Mittel nachzudenken. Es sind zum Teil sehr triviale Funktionaliäten, wie z.B. das Zeichnen eines Rechtecks im Hintergrund eines Graphens. Denn wenn dieses Rechteck z.B. über den Rand des Graphens hinausgeht, wird es erst gar nicht mehr gezeichnet bzw. gerendert. Um diesen Effekt zu verhindern muss man eigentlich sein eigene Drawing API für die Chartkomponente schreiben, die dann wieder sehr stark verschiedene Renderer und DataTransform Objekte benötigt. Absolut nicht trivial und widerspricht total den Simplicity Tutorials zur ChartKomponente, jedoch für einen sehr gut erfahrenen Flexer sollte das kein Problem sein. Nun gut, schlussendlich kam ich zu diesem Ergebniss wann man Flash und wann man Flex einsetzen sollte:
Wann Flash:
- Für kleine bis mittlere Webseiten und -applikationen
- Für sehr designlastige Webseiten, die eine nicht standardkonforme Struktur aufweisen
- Bei statischen (pixelbasierten) Layouts
- Wenn wenig Zeit für Recherche, sowie Einarbeitung in neuen Tools vorhanden ist
- Wenn das Application Management nicht sehr komplex ist. Tipp: Gaia Flash Framework
- (Entwicklung von Games)
Wann Flex:
- mittlere bis sehr komplexe Web Applikationen
- bei mittleren bis komplexen Datenmanipulationen
- bei dynamischen und skalierbaren Layouts
- standardkonforme Interaktionsformen und Benutzerführung
- Fast Prototyping -> für schnelle GUI Testings
- Wenn modulare Entwicklung eine grosse Rolle spielt
- Bei grösseren Entwicklungsteams mit Budeget für die Recherche und Ausbildung
Vor einigen Wochen war mir nicht bewusst, dass das Flex Framework so umfangreich und leistungsstark ist. Ein einfaches loslegen, wie es nach dem ersten Blick immer erscheint, ist es nämlich nicht. Man kann wirklich sehr schnell eine Oberfläche zusammenklicken, die für die ersten Usabilitytest zu gebrauchen sind. Aber hinsichtlich modularer Programmierung (Software Design) kann man mit Flex sehr schnell grossen Mist bauen, wenn man sich nicht an die Prinzipien vom Model-View-Controller oder anderen GUI-Software-Patterns hält. Dazu gehört schon einiges an Programmier- und Abstrahierungserfahrung und ist (hoffentlich trete ich jetzt mit meiner Aussage niemanden aufs Gemüt) glaub von einem oder einer, der/die mal hier ein bissl Design und Programmierung macht nicht zu leisten. In diesem bin ich für jede andere Meinung offen
Vor 2-3 Wochen kam bei uns in der Firma die Frage auf, sollen wir das nächste Projekt in ActionScript 2 oder nun mit Flex realisieren. Da wir alle im Team...

Eigentlich will ich nichts privates in meinen Blog schreiben, aber mein Arbeitgeberwechsel vom SWR in Baden-Baden zur Liip AG in Fribourg wird den Themenschwerpunkt meines Blogs etwas stärker beeinflussen.
Im letzten Blogeintrag Mein Fazit zu Flash Lite konnte man schon meinen kleinen Unmut gegenüber Flash Lite erkennen und so sage ich nun mit meinen Arbeitgeberwechsel zugleich ByeBye Flash Lite and Hello Flex + ActionScript 3. Meine Aufgaben bei Liip sind unter anderem die Entwicklung von E-Learning und Online Anwendungen mit Flex und ActionScript, ein bissl Software Design und vielleicht in Zukunft auch ein paar Projektleitungsaufgaben. Diesem Aufgabengebiet entsprechend wird sich der Themenschwerpunkt meines Blog ausrichten.
Desweiteren habe ich es endlich mal geschafft meiner Meinung nach interessante TV Beiträge und (Web)Videoclips zum Thema Medien zusammen auf einer Plattform zu vereinen. Zu sehen ist die Sammlung auf dem YouTube Channel iNspIreNewMedia und für eine bessere Übersicht wurden diverse Playlisten zu den Themen Game Developing, Film Making, Media Art usw. angelegt. Wer Lust hat kann gerne mal reinschauen, es gibt einiges zu sehen
Und weil das immer noch nicht genug ist, verwalte ich nun meine Linkorgien mit del.icio.us. zu dem Themen Flash, Flex und PHP. Anschauen könnt ihr das Ganze unter del.icio.us/derhess. Viel Spass damit!
Eigentlich will ich nichts privates in meinen Blog schreiben, aber mein Arbeitgeberwechsel vom SWR in Baden-Baden zur Liip AG in Fribourg wird den Themenschwerpunkt meines Blogs etwas stärker beeinflussen. Im...